Maßnahmen gegen Flugchaos für den Sommer 2019

Nach dem Flugchaos im Sommer 2018 mit Tausenden gestrandeten und genervten Verbrauchern wollen viele Airlines Maßnahmen vorbereiten.

Im kommenden Sommer 2019 könnte es ähnliche Schwierigkeiten mit Verspätungen und Ausfällen bei Urlaubsflügen geben wie im vergangenen Jahr.

Eurowings will Verspätungen und Annullierungen wie folgt vermeiden:

Je mehr Urlauber beim Boarding Rollkoffer durch die Kabine schieben, desto eher verpasst der Flieger seine geplante Abflugzeit, und das kann dann möglicherweise stundenlanges Warten bedeuten. Spart jeder Passagier auch nur ein paar Sekunden beim Einsteigevorgang ein, könnte das bei über 200 Flugpassagieren an Bord eben schnell fünf oder zehn Minuten Zeitvorteil bringen, der möglicherweise entscheidend ist.

Deshalb wird am Check-In künftig genauer darauf geachtet, dass nicht zu viele, große Handgepäckstücke an Bord gebracht werden.
Zusätzlich baut Eurowings zeitliche Puffer in den Flugplan ein, um Verspätungswellen abzufangen.

Die Lufthansa setzt eine neue IT Lösung ein

Die IT-Tochter der Lufthansa soll ein Software entwickelt haben, mit der sich die Wahrscheinlichkeit von Flugverspätungen vorhersagen lässt.

Slots (geplante Abflugzeiten) besser einplanen

Die Taktfahrpläne sind inzwischen so eng, dass ein einziges verspätetes Flugzeug eine ganze Kettenreaktion in Gang setzt. Und wenn ein Flugzeug ausfällt, haben viele Airlines zu wenig Reserve-Maschinen zur Verfügung. Daher werden angeblich einige Fluggesellschaften zentrale Reserve-Maschinen parat halten um Flug-Verspätungen oder Flug-Annullierungen zu vermeinden!

Alle Akteure sind gefordert

Passagierkontrollen an den Flughäfen müssen effizienter und schneller gestaltet werden, um das lange Warten der Passagiere vor den Kontrollstellen zu vermeiden. Dabei bleibt die Prämisse, dass die Sicherheit der flug-Passagiere an erster Stelle steht, so Lange.